Erstberatung
Auch: Sale and Leaseback
Beim Sale-and-lease-back verkauft ein Unternehmen ein bereits vorhandenes Wirtschaftsgut an eine Leasinggesellschaft und least es unmittelbar zurück. Die Nutzung läuft ununterbrochen weiter, aber gebundenes Kapital wird als Kaufpreis frei und steht dem Unternehmen wieder zur Verfügung.
Sale-and-lease-back ist ein Instrument der Innenfinanzierung: Statt neue Mittel von außen aufzunehmen, hebt das Unternehmen stille Reserven im eigenen Anlagevermögen. Typische Objekte sind Maschinenparks, Fuhrparks oder Produktionsanlagen mit werthaltigem Gebrauchtmarkt.
Voraussetzung ist ein belastbarer Objektwert. Die Leasinggesellschaft lässt das Objekt bewerten; der Kaufpreis orientiert sich am Zeitwert, nicht am Buchwert. Liegt der Zeitwert über dem Buchwert, entsteht beim Verkauf ein Buchgewinn, der zu versteuern ist.
Sinnvoll ist das Instrument vor allem dann, wenn Liquidität für Wachstum gebraucht wird und die Hausbanklinie geschont werden soll.
Leasing · Restwert · Kapitaldienstfähigkeit
Die Erläuterungen beschreiben die übliche Vertrags- und Bilanzierungspraxis in Deutschland und ersetzen keine Steuer- oder Rechtsberatung. Wie ein konkreter Vertrag steuerlich und bilanziell zu behandeln ist, hängt vom Einzelfall ab.
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